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Ein Tag im Leben eines Laufwunders - Halbmarathon Köln 2009

Oktober, 4, 2009. Projekt: Halb-Marathon, Kölle …….. Hier mein Erlebnisbericht

 

03:45 Uhr:  (nach 4 Std. 45 Min. Schlaf) Oh Gott. Mara- was?

04:30 Uhr: Wortkarger Taxifahrer verfährt sich auf 5m Luftlinie. Katja fragt sicherheitshalber, ob er weiß, wie er zum Bahnhof kommt.

04:40 Uhr: Milchkaffee beim Bäcker im Bahnhof. Katja hat Müsli und frische Früchte gefrühstückt. Ich hab meine Augen gesucht. Kaufe sicherheitshalber Brezel. Mein Magen schläft weiter.

05:00 Uhr: Der Zug fährt ab. Wir befürchten, daß Scharen von Marathonis zusteigen. Das bewahrheitet sich nicht.

05:45 Uhr: Umsteigen in Frankfurt. Auch hier keine joggenden Horden. Oh Wunder. Markus ruft an, wir verabreden uns an „so ‘nem Crêpe-Budle“.

06:10 Uhr: Katja und ich sind froh, daß wir die Augen nicht weit genug aufhaben, um die Zugtoiletten genauer zu sehen.

06:20 Uhr: Esse einen Proteinriegel und bin sehr müde. Katja lernt Rechnungswesen, sie hat morgen Prüfung, die Arme. Auch sehr müde.

07:10 Uhr: Köln. Es ist dunkel. Es regnet.

07:14 Uhr. Wir steigen aus. Es regnet. Es wimmelt von Marathonis. Wir sind da!

07:30 Uhr: Katjas Freundin Angela holt uns ab. Meet & Greet. Sie ist sehr nett! Ich fange an, fette Marathonis zu suchen, damit ich mich besser fühle. Niemand ist auch nur übergewichtig. Verdammt.

07:45 Uhr: Umziehen in der Messehalle. So ähnlich muß Woodstock gewesen sein, nur mit Schlamm (und nackt). Ich esse einen Müsliriegel. Jetzt habe ich auch Müsli und Obst gefrühstückt. Ich sehe einen korpulenten Mann. Gottseidank.

08:10 Uhr: Die Crêpe-Bude ist weggefahren. Wir treffen Markus am Reisdorfer Kölsch-Stand. Da fühlen wir uns alle wohler. Es nieselt.

08:30 Uhr: Wir gehen Richtung Startblock. Volksfeststimmung. Eine laute Ansagerin brüllt Aufwärmübungen und es läuft der Klassiker „Life is live, nanananana“. Toll. Markus geht auf’s Klo. Wir hüpfen und warten.

08:44 Uhr: Wir stehen in unserem Startblock. 14.500 Läufer für den Halbmarathon. Um uns rum läßt niemand einen fahren. Eine Angst weniger.

08:46 – 09:08 Uhr: Wir laufen tippelnd voran. Stop & Go. Nicht alle können gleichzeitig loslaufen. Ein anderer Ansager, Kölsche Frohnatur, nervt mit gebrülltem Stuß. Ich befürchte einen Hör-Marathon. Markus und ich sind uns einig: die ersten Meter sind weit weniger anstrengend als wir dachten, bis auf den Ansager. Der Regen hat aufgehört.

09:09 Uhr: Start. Markus hat eine Wette laufen, daß er den Halbmarathon unter 2 Stunden läuft. Also muß er Ballast abwerfen - ich bleibe zurück. Katja und Angela laufen schräg vor mir.

09:10 – 09:59 Uhr: Gottseidank, es laufen doch viele Übergewichtige mit. Aber … vor mir. Moment mal?!

Kurz nach 10 Uhr: Die ersten 12 km sind geschafft. Ich sage mir, daß das mehr als die Hälfte ist und freue mich. Katja, Angela und Markus sind nur noch eine ferne Erinnerung (weit vor mir). Stelle fest, daß das die längste Distanz ist, die ich je am Stück gelaufen bin. Beste Voraussetzungen.

10:15 Uhr: Eine Verpflegungsstation. Wasser. Weil ich nicht stehenbleibe, landet das meiste auf meinem T-Shirt. Methode hat Optimierungspotential. Die Triathlon-Gruppe Witten hat Hintern wie Flugzeugträger. Warum kann ich das sehen? Richtig, weil sie vor mir laufen. Ich überhole. Hab schließlich auch meinen  Stolz.

10:30 Uhr: Die nächste Verpflegungsstation. Diesmal trinke ich im Gehen – das klappt besser.  Ich hinke, weil meine Knie und meine Hüfte sehr wehtun. Naja, Bewegung bessert. Weiter geht’s.

10: 45: Uhr: Überdurchschnittlich viele Apotheken stellen Läuferteams. Sind Apotheker Fitness-bewußt, oder kommen sie an gute Mittelchen? Ich frag lieber mal nicht. Vor mir läuft ein moppeliger Mann mit einen Skelett auf dem T-Shirt. Lustig.

10:48 Uhr: Eine Kurve. Hier steht ein Mann von den Stadtwerken und sagt in ein Megaphon: „Vorsicht, rutschig auf den weißen Streifen“. Immer wieder. Ich rutsche nicht aus und überlege mir, daß ich viel Spaß hätte, wenn das mein Job wäre. „Vorsicht, die Rutsche ist weiß“; „Ich weiß nicht, wo die Streifen rutschen“; „Der Weißrusse rutscht vorsichtig“, usw. Mann, tun mir die Gräten weh.

10:50 Uhr: Eine Verpflegungsstation und es gibt Cola! Ich trinke erst Wasser, dann Cola. Danke an Herrn Coca-Cola für das beste Getränk der ganzen Welt! Ich esse mein Kohlehydratgel, schmeckt eigentlich wie Joghurt. Hoffentlich schneide ich mir nicht die Lippe an der Gelpackung auf – dann ziehen die mich direkt raus, weil sie denken, ich sei ein Zombie. Der moppelige Mann sitzt am Rand und läuft nicht mehr. Das tut mir leid.

10:55 Uhr: Spendenmeile. Jemand brüllt „Komm, de läzzden 2 km sin auch noch bäzaaald“. 2 km?? Gottseidank. Ich wanke weiter.

10:58 Uhr: Kopfsteinpflastermeile. Ich hasse Kopfsteinpflaster. Mir tut alles weh und dann sehe ich das Schild „km 19“. Die haben gelogen, JETZT sind es erst nur noch 2 km. Verdammt!

11:03 Uhr: Die Brücke. Bergauf. Sie tötet mich. Ich muß gehen. Oh, ein Photograph – ich KANN nicht gehend auf einem Photo sein! Also trabe ich wieder an. Deutliche Lahmheit. Neben mir 2 Frauen, die eine erzählt vom Marathonfieber, die andere sagt, sie macht so einen Scheiß nie wieder. Ich bin bei ihr.

11:08 Uhr: Zieleinlauf. Es läuft „Miles away“ von Madonna. Haha, sehr witzig.

11:13 Uhr: Muddi is im Ziel. Ich fasse es nicht. Ich laufe, als hätte ich Ataxie. Ich ruf die anderen an, sie sind schon an der Messehalle. Ich muß erst im REWE-Dorf was trinken. Dehne mich an einer Absperrung. Ein Ordner will sie wegschieben. Informiere ihn, daß ich dann umfallen werde wie ein Stein. Er denkt, ich scherze.

11:15 Uhr: REWE-Dorf. Man bekommt eine Decke zum Umhängen, eine Medaille (auch zum Umhängen) und kostenlos Essen und Trinken. Ich hab nur Durst. Dann taumele ich eine Böschung runter und breche mir dabei fast das Genick. Ich kann echt nicht mehr laufen.  Aber die Orga des Marathons ist super.

11: 20 Uhr: oh. Habe mich verlaufen. Telephoniere mit Katja. Nein, nicht der Reisdorfer Kölsch Stand an der Straße. Der an der Messehalle. Ach so.

11:30 Uhr: Bin da. Markus ist verschollen. Katja und Angela waren 10 Minuten schneller als ich, Markus noch mehr. Zugegeben, es ist mir peinlich. Wir gehen rein, uns umziehen. Meine Brezel sind verschwunden. Suspekt.

11:33 Uhr: Eigentlich wollen wir duschen, aber die Duschen sind zum Auf-der-Straße-Umziehen und so verschwitzt sind wir eigentlich gar nicht. Nee, echt.

11:45 Uhr:  Wir treffen Markus und er schmeißt eine Runde Kölsch. Ich trinke Voltaren-Tabletten. Alle sind gut druff. Katja und Angela reden vom ganzen Marathon nächstes Jahr. Markus und ich sagen: No way, wir können uns auch einfach so zum Tanken treffen (aber ganz ausschließen tun wir den Halben 2010 in Mainz natürlich nicht).

5.10.09 13:20


Differentielles Lernen mit Fondor

Habe gerade etwas zu differentiellem Lernen im Tennis gelesen...

Nix für mich!

Zwar krieg ich „Ständige Variationen der Bewegungsführung um einen weit gefassten Zielbereich“ seit Kindheitstagen gut hin (O-Ton meiner geschätzten Frau Mama: „Du dämlicher Trampel“ ), aber daß durch den „Verzicht auf Wiederholung und Korrektur [] dabei ein selbstorganisierender Lernprozess initiiert wird“ – das wage ich zu bezweifeln.

Wie oft passiert es einem, daß man im Supermarkt mit dem Wagen den Fertigprodukte-Gang runtersausen will, indem man Schwung nimmt und auf die Hinterachse des Einkaufswagens aufspringt – und diesen Plan jäh vereitelt sieht durch den singenden Schmerz, wenn man sich das Schienbein an just jener Hinterachse aufschlägt und sich dann wimmernd vor dem Maggi Fondor krümmt??

Wenig überraschend: Mir passiert das öfter.

Sicher, wenn ich es nicht wiederholen würde, würde es mir auch nie wieder passieren, aber gegen den selbstorganisierenden Lernprozeß spricht eine Delle in meinem Schienbein. Und wenn man es genau nimmt, ist „individuelle Optima situationsspezifisch in kürzester Zeit zu erreichen“ auch recht dehnbar ...


31.3.09 21:25


Willkommen bei Spinner ohne Grenzen (bald e.V.)

Ich habe beschlossen, einen Verein zu gründen:

Spinner ohne Grenzen e.V.

(Mitgliedsanträge erhalten Sie bei Interesse über diesen Blog.) 

Ich bin Gründungsmitglied, erste Vorsitzende und meine eigene Beisitzerin. (Wie im richtigen Leben, quasi.)

Die Mitgliedschaft ist kostenlos, aber aktive Mitglieder müssen im Jahr 25 Arbeitsstunden leisten und zwar vorzugsweise, indem sie Clowns und Gaukler verhauen.

Ich kann Clowns nicht leiden! Clowns sind wie italienische Kellner auf Speed. Und Gaukler sind wie Peer Steinbrück auf Speed. "Schonen wir den Steuerzahler weitgehend, dann ist den Banken die Kellertreppe nicht sauber gefegt". Äh, danke, Peer.

 Jedenfalls reisen Spinner Ohne Grenzen durch die Welt und verhauen Clowns Ohne Grenzen. Und werden von Ärzten Ohne Grenzen verarztet.

Die Idee birgt erwartungsgemäß ein gewisses Spannungspotential, das ist mir klar. 

Na un nu?

12.4.09 22:38


infinnitus

 

Es gibt so Tage, da möchte man sich aus seiner eigenen Haut rausboxen und einfach abhauen. Sich selbst hinter sich lassen als den nutzlosen Haufen Haut, der man ist.

Weil man sich mit der eigenen Inertia und Prokrastination dermaßen wahnsinnig macht, daß man's kaum ertragen kann!

 Da ist man sich selbst der Tinnitus im eigenen Ohr ...

 

 

8.3.09 22:32


immernoch Facebook

 

Ich überlege ja die ganze Zeit, ob ich das mit dem Account machen soll, damit ich den ganzen Tag nur tolle Sachen über meine Chefs schreiben kann, statt zu arbeiten. 

Aber wenn ich bei Facebook mitmache, muß ich auch zu XING und myspace und WKW und StudiVZ und weißderdeibel. Dann muß ich Photos meines tollen Lebens da einstellen. Und bei so putzigen Gruppen mitmachen.

Wo bitte krieg ich denn auf die Schnelle ein tolles Leben her? Oder überhaupt eins? Und Photos davon? Und dann mailen einen 150 dieser Mundatmer an, zu denen man BEWUSST keinen Kontakt mehr hat. Aber wenn es Leute aus der gleichen Firma sind, kann man die ja nicht dissen, indem man sie nicht als Freunde will (obwohl man die nichtmal auspinkeln würde, wenn sie brennen) und die wiederum sehen dann, was man da schreibt (z.B. sowas wie mit dem Auspinkeln) und dann ist es sowieso gleich in der ganzen Firma rum. Und irgendwann rammen sie einem einen Bleistift ins Auge. Ungespitzt durch die Bildschirmarbeitsplatzbrille.

Wenn ich mir den ganzen Mist jetzt so überlege, ist es eigentlich wesentlich streßfreier, einfach nur zu arbeiten und ansonsten daheim auf den Tod zu warten. Wie immer.

Dann bleibe ich einfach weiterhin nicht internetsozialisiert. Oldschool.

Wer weiß, ob sich das mit diesem Internet überhaupt auf Dauer durchsetzt ...

 

 

1.3.09 20:30


Facebook

 

In England ist ein Mädel gefeuert worden, weil sie auf Facebook geschrieben hat, ihr Job sei langweilig.

Oh.

Jetzt überlege ich natürlich, mir einen Facebook Account zu holen und den ganzen Tag nur zu schreiben, wie toll mein Job ist und wie sehr ich die Charakterstärke und Integrität meiner Führungskräfte schätze.

 

Hey, Lügen haben vielleicht kurze Beine, aber anscheinend 'ne große Jobsicherheit!

 

 

1.3.09 11:27


Beobachtung

 

Manchmal petze ich ein Auge zu und schaue mir mit dem anderen meine Nase von der Seite an.

Allerdings muß mir dazu SEHR langweilig sein ...

 

 

12.11.08 22:26


aphorismus

Wenn man sich nie darauf verläßt, was andere einem versprechen ... wird man nie enttäuscht und manchmal angenehm überrascht.

Mh, zugegebenermaßen nur sehr manchmal.

 

10.11.08 10:46


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